Foto: Hauke Sandhaus / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nc)
Informationen regieren die Welt. Wir alle dürsten nach ihnen, egal in welcher Form. Wir wollen sie schnell, unverfälscht und jederzeit abrufbar. Wer aber liefert uns die heißesten Infos über Kriege, Krisen und Revolutionen? von Max Apel (21)
Die Einwohner der betreffenden Regionen sind die zuverlässigsten Quellen, wenn es um die aktuelle Situation geht. Sie haben die Arbeit von Kriegsreportern übernommen, sind jedoch bei weiten keine Profis und riskieren trotzdem ihr Leben um einen unverfälschte Blick über die Geschehnisse in den Ländern zu liefern.
Doch nicht immer ist es ihnen möglich die Informationen unverzerrt der Welt mitzuteilen. Zensur, Internetsperren, -überwachungen oder auch die komplette Abschaltung des Internets erschweren bzw. verhindern dies. Hier kommen Netzaktivisten ins Spiel. Sie kommunizieren mit den Leuten vor Ort und versuchen dabei zu helfen die Informationen an die Weltöffentlichkeit zu bringen. Dazu stellen sie Systeme bereit, die die gesendeten Dateien von verräterischen Informationen säubern und die Dateien zusätzlich anonymisieren.
Körperlich riskieren die Aktivisten nichts, doch psychisch sind sie einen enormen Druck ausgesetzt. Die entschärften Bilder aus den Nachrichten bekommen sie ungefiltert und in viel größerer Anzahl als der normale Tageschauzuschauer zu sehen. Hinzu kommt noch das Wissen, dass wenn sie Fehler machen und ihre Quellen vor Ort gefährden, es zu Verhaftungen kommen und im schlimmsten Fall mit dem Tod der Kontaktpersonen enden kann.
Von der Politik gut geheißen, jedoch nicht unterstützt, stehen die Netzaktivisten zwischen den Menschen innerhalb des Krisengebietes und den Medien, welche die gesendeten Dateien aus dem Krisengebiet verwenden.
Weitere Infos gibts im Video vom elektrischen Reporter:
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