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Wir leben in einer hektischen von Geschwindigkeit geplagten Welt. Die Leute haben immer weniger Zeit. Sie wollen vieles in möglichst kurzer Zeit erledigen und am besten noch parallel zueinander. Da kommt das Internet wie gerufen, denn wenn nicht dort, wo kommt man sonst so schnell an brauchbare Informationen heran und vor allem weitestgehend kostenlos? Von Yvonne Stark

Ein Vorteil des World Wide Web liegt auf der Hand: vorhandenen Nachrichten werden ständig aktualisiert, sind rund um die Uhr erreichbar und das ganz bequem von zu Hause aus. Weitere Pluspunkte sind die weltweite Kommunikation und der Zugriff auf nationale und internationale Daten.

Die Verpackung Internet verspricht viel, doch der Inhalt lässt manchmal zu wünschen übrig. Einige Informationen klingen einfach zu gut um wahr zu sein oder so schlecht, dass man sie gleich als erster weiterverbreiten will. Beispielsweise Katastrophen oder verstorbene Personen. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man die gefundenen Informationen mit denen auf anderen Websites abgleichen. Die schnelle Information wird dann zur zeitaufwendigen Recherche.

Eine Reizüberflutung droht. Man stelle sich das Gehirn als ein Sieb vor, das nur einen Bruchteil der Informationen, die durch das Internet auf einen einprasseln, aufnehmen und verarbeiten kann. Ganz wichtig ist hier auch zu erwähnen, dass man seine Daten nicht leichtsinnig verbreiten sollte, da der Datenschutz immer weniger eingehalten wird. Was auch manche Blogger im nachhinein bedauern.

Am schnellsten erfährt man von Neuigkeiten anhand sozialer Netzwerke, wie zum Beispiel Twitter. Dort kann jeder posten, so viel er will und was er will – Falschmeldungen inklusive. Ein sehr beliebtes Objekt der Falschmeldungen sind totgesagte Stars, aber auch der erste April ist dafür ein sehr populärer Tag, was aber meistens eher witzig als kritisch ist. Doch das Prinzip wird klar: die Verteilung von News sind nur einen Klick entfernt. Innerhalb weniger Stunden rasen die falschen Meldungen um die ganze Welt und lassen sich nicht mehr aufhalten. So verbreitete sich auch die Nachricht von Selena Gomez, die angeblich schwanger von Justin Bieber sein soll mit unglaublicher Geschwindigkeit.

Dann wird es erst richtig schwierig, denn so einfach lassen sich Dichtung und Wahrheit nicht voneinander unterscheiden. Aber nicht nur Falschmeldungen sind ein großes Problem im World Wide Web, es werden auch gezielt Informationen ins Internet eingespeist, die die Menschen manipulieren sollen – wie man das auch aus der Werbung kennt.
Hier stellt sich die Frage, wie kann ich mich vor falschen Informationen und vor Manipulation schützen? Ganz klar, Augen aufmachen und nicht alles glauben was man liest. Gefundenen Informationen sollten auf jeden Fall hinterfragt und auf anderen Websites nachgeforscht werden. Vielleicht sollte man sich einen kleinen Spruch merken, in Anlehnung an das Zitat von Winston Churchill: “Traue keinem Tweet, den du nicht selbst geprüft hast.” – Obwohl…stammt das Zitat eigentlich von Churchill?

P.S. Das Titelbild ist kein Ufo, sondern nur ein Ausschnitt von der Weltzeituhr am Alex.

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